Auch nach Einführung der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge gibt es Fallstricke bei der Besteuerung von Exchange Traded Funds (ETFs) und anderen Investmentfonds. Wir erklären Ihnen auf den folgenden Seiten, worin diese Fallstricke bestehen und wie Sie dennoch mit möglichst geringem Aufwand Ihre passive Investmentstrategie verfolgen können.

ETFs erfreuen sich seit einiger Zeit immer größerer Beliebtheit. Sie eignen sich in idealer Weise als Bausteine einer passiven Investmentstrategie. Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung existieren bei näherer Betrachtung allerdings einige Besonderheiten, die dem Anleger das Leben schwer machen. Die Einführung der Abgeltungssteuer 2009 in Deutschland brachte diesbezüglich nur teilweise Abhilfe.

Die Probleme entstehen insbesondere dadurch, dass viele der in Deutschland zugelassenen ETFs aus Gründen der niedrigeren Besteuerung und geringeren Regulierung durch die Finanzaufsicht im Ausland ansässig sind, hauptsächlich in Luxemburg oder Irland.

Von diesen Problemen betroffen sind auch andere Investmentfonds. Wir beschäftigen uns auf dieser Webseite aber gezielt mit der Besteuerungsthematik von ETFs, andere Finanzprodukte betrachten wir nicht.

Unter Die Theorie erläutern wir Ihnen die aktuelle Rechtslage. Die Seite Die Praxis zeigt die Fallstricke auf, die in der Praxis bei Investments in ausländische ETFs auftreten.

Beachten Sie bitte, dass wir im Rahmen dieser Webseite (und auch darüber hinaus) keine Rechtsberatung leisten. Diese Seite dient dazu, allgemeine Informationen zur Thematik „Besteuerung von ETFs“ zusammenzutragen und sie einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Für eine individuelle steuerrechtliche Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.